Subjektive Kamera
Eine besondere Form des Gonzo Genres ist die Subjektive Kamera. Hier trägt der Handelnde die Kamera auf seiner Brust und der Zuschauer fühlt sich mittendrin im Geschehen. Hier wird ihm einer geblasen, von eins zwei drei jungen Mädchen, er kann die Frau von hinten nehmen oder sich in den wogenden Formen einer üppigen Schönheit verlieren. All das, was im richtigen Leben vielleicht nicht gerade in Reichweite.
Es sind Filme, die wie im eigenen Wohnzimmer spielen: die Akteure sind die Frauen und Herren von nebenan. Die technische Qualität dementsprechend eher einem selbstgedrehten Urlaubsfilm ähnelnd. Zugegeben, es hat einen gewissen Reiz. Ist es das authentische, was anmacht…? Oder gerade das Unvollkommene, Spontane, Müllige…?
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